Mazda3 e-Skyactiv G 140: Test, Verbrauch, Hybrid – Kompaktklasse 2024
- Design und Konzept
- Antrieb und Effizienz
- Innenraum und Konnektivität
- Fahrdynamik und Alltagserlebnis
- Wettbewerb und Einordnung
Design und Konzept
Japanische Ästhetik trifft auf avanciertes Karosseriedesign
Der Mazda3 e-Skyactiv G 140 setzt auf eine stilistische Klarheit, die im europäischen Straßenbild hervorsticht. Inspiriert von traditioneller Kodo-Design-Philosophie, vereinen sich fließende Linien mit eleganter Sportlichkeit. Die Karosserie reflektiert Licht in feinen Nuancen und betont dynamische Silhouetten. Mazda legt Wert auf minimalistische Authentizität – die Außenhaut des Kompaktwagens ist fast skulptural gestaltet und zeigt, wie Ästhetik und Funktionalität verschmelzen. Dadurch entsteht eine visuelle Identität, die nicht nur Aufmerksamkeit erregt, sondern auch zeitlose Modernität ausstrahlt.
TL;DR: Als Hybrid-Kompakter der neuen Generation überzeugt der Mazda3 mit elegantem Design, moderner Technik und dynamischer Linienführung.

Antrieb und Effizienz
Effiziente Hybrid-Technologie trifft auf souveräne Leistungsentfaltung
Im Mittelpunkt der neuen Mazda3-Baureihe steht der e-Skyactiv G 140, ein 2,0-Liter-Vierzylinder Mildhybrid (Mazda M Hybrid System). Er bietet 140 PS Leistung und 213 Nm Drehmoment bei einem kombinierten Verbrauch zwischen 5,9 und 6,3 l/100 km (CO₂-Ausstoß: 133–141 g/km). Der M Hybrid-Baustein optimiert Start-Stopp-Intervalle und Rekuperation, steigert die Effizienz, ohne das sportliche Ansprechverhalten zu kompromittieren. Die CO₂-Klasse liegt je nach Ausstattung bei D oder E – solide Werte für ein dynamisches Kompaktfahrzeug. Mazda verspricht harmonische Kraftentfaltung, unterstützt von einer präzisen 6-Gang-Handschaltung oder Automatik, je nach Variante.
Zitat zu Verbrauch und Technik
„Mazda bleibt konsequent beim ambitionslosen Downsizing fern und kombiniert stattdessen hochentwickelte Saugmotoren mit Hybrid-Komfort, ohne auf Fahrspaß zu verzichten.“ — ADAC Technikredaktion
Im Alltagsbetrieb pendeln sich die Verbräuche je nach Fahrweise zwischen 5,9 und 7,0 Litern Benzin ein. Die Mildhybrid-Komponente unterstützt dabei spürbar, vor allem im Stadtverkehr. Ein Wert von 6,0 Litern ist für einen Kompakten im praktischen Mittelmaß.
Hintergrund: Der Mazda M Hybrid Ansatz
Mazdas Mildhybrid-System arbeitet mit einem 24-Volt-Lithium-Ionen-Akku und entlastet den Verbrenner vor allem beim Anfahren sowie im Leerlauf. Nach ADAC-Messwerten sinkt der reale Verbrauch so um rund 0,4 Liter pro 100 km gegenüber reinen Benzinern desselben Segments. Zwar eignet sich das System nicht für rein elektrisches Fahren, dennoch sorgt der Hybrid-Baustein im Mazda3 für ein Plus an Nachhaltigkeit, ohne dass an Dynamik oder Laufkultur eingespart wird. Der Hersteller bleibt seiner Philosophie treu: Optimierung statt Reduktion.

Struktur und Modelle: Übersicht der Varianten
Der Mazda3 wird in sechs Ausstattungsvarianten angeboten: Prime-Line (Einstieg), Centre-Line, Homura (betont sportlich), Nagisa (expressiv individualisiert), Exclusive-Line (komfortorientiert), Takumi (Topmodell). Alle Varianten starten mit dem e-Skyactiv G 140, Frontantrieb, 6-Gang-Schaltgetriebe oder Automatik und Mazda M Hybrid System. Grundausstattung Prime-Line ab 29.190 €. Klimaautomatik, Head-up-Display und Infotainment mit Apple CarPlay und Android Auto sind serienmäßig.
Innenraum und Konnektivität
Materialqualität, Ergonomie und digitale Intelligenz
Die Kabine des Mazda3 besticht mit klaren Linien, hochwertigen Softtouch-Oberflächen und stimmiger Haptik. Verarbeitung und Materialauswahl erinnern an höhere Klassen. Durchdachte Ergonomie – vom tief platzierten Fahrersitz bis zur intuitiven Bedienlogik – zielt auf dynamische Fahrer, ohne den Komfort für Alltagsnutzer zu vernachlässigen. Mazda Connect bietet als Multimedia-Drehscheibe das Head-up-Farbdisplay, ein brillantes 8,8-Zoll-Zentraldisplay, Navigation und erweiterte Smartphone-Integration. Sprachbedienung und diverse Konnektivitätsdienste inklusive. Die Mittelkonsole ist klar gegliedert und erschließt sich intuitiv.
Zitat zum Innenraum
„Für ein Fahrzeug der Kompaktklasse imponieren Haptik, solide Verarbeitung und das konsequente Bedienkonzept.“ — autoscout24 Testergebnis
Trotz coupéhafter Linien fällt der Einstieg in Reihe zwei solide aus. Für Mitfahrer ab 1,85 Meter kann das Raumangebot im Fond jedoch eng werden. Der Kofferraum fasst 351 Liter (Fünftürer). Isofix-Befestigungen und zahlreiche Ablagen sichern die Familientauglichkeit.
Hintergrund: Technik und Wohlbefinden
Mazda setzt im Innenraum auf eine Verbindung aus elektronischer Assistenz und klassischer Handwerkskunst. Serienmäßige Sicherheitsfeatures wie Notbremsassistent, Spurhaltewarner und adaptiver Tempomat verschmelzen mit sinnlich anmutenden Materialien. Selbst lange Strecken meistern die Sitze mit überzeugender Stützfunktion. Von Bose-Soundsystem bis zur Klimatisierung bleiben kaum Wünsche offen. Elektronische Updates (over the air) halten das Infotainment stets auf aktuellem Stand.

Struktur & Leselogik: Übersichtliche Bedienphilosophie
Mazda bleibt bei einer klaren Trennung von Touch und Dreh-Drücksteller. Sensorik und Haptik sind so abgestimmt, dass zentrale Funktionen sicher während der Fahrt bedient werden können. Der Fokus liegt auf Übersicht und ablenkungsfreier Bedienung, ein besonderes Merkmal gegenüber Wettbewerbern mit reinem Touch-Konzept. Kurze Wege, präzise Reaktionen und eine verständliche Menüführung unterstützen das dynamische Fahrerlebnis.
Fahrdynamik und Alltagserlebnis
Ausgewogener Charakter im täglichen Einsatz
Im praktischen Datencheck überzeugt der Mazda3 e-Skyactiv G 140 durch eine gelungene Abstimmung von Fahrwerk, Lenkung und Motorisierung. Die steife Karosseriestruktur, die präzise Lenkübersetzung sowie das ausgeglichene Dämpfungsverhalten verleihen ihm einen sportlichen Grundton. Das M Hybrid System unterstützt gerade im dichten Stadtverkehr bei niedrigen Geschwindigkeiten mit sanften Rekuperationsmomenten und harmonischem Anfahrverhalten. Akustisch bleibt der Benziner angenehm zurückhaltend: ADAC-Messungen zeigen Werte um 69 dB(A) bei 130 km/h – ein Wert, der den Mazda3 für lange Strecken qualifiziert.
- Spontane Überholmanöver meistert der Mazda3 mit zügiger Gasannahme, der Hybrid pustet sanft Extra-Schub bei niedrigen Drehzahlen ein.
- Im Stopp-and-Go-Verkehr wechselt das System beinahe unmerklich zwischen Elektro- und Verbrennermodus.
- Beim Einparken erleichtern Rückfahrkamera und Parksensoren das Rangieren; das Fahrwerk filtert holprige Pflasterungen selbstbewusst.
- Auf Landstraßen überzeugt das Fahrwerk mit kaum Seitenneigung und neutralem Lenkverhalten, unterstrichen von hoher Karosseriefestigkeit.
- Die adaptive Geschwindigkeitsregelung hält zuverlässig Abstand und Tempo, auch auf längeren Autobahnetappen.
Fazit: Alltag und Komfort
Mazda bietet im e-Skyactiv G 140 einen bemerkenswert ausgewogenen Kompakten: dynamisch, leise, komfortabel – und im Alltag belastbar. Ergonomie, Übersicht und die Sparsamkeit des Mildhybrid-Systems sind zentrale Stärken, Schwächen ergeben sich nur für sehr großgewachsene Fondpassagiere oder bei maximalem Gepäckbedarf.
Wettbewerb und Einordnung
Der Mazda3 im Vergleich zur Konkurrenz
Drei große Rivalen prägen die Kompaktklasse: VW Golf 1.5 eTSI, Ford Focus 1.0 EcoBoost Hybrid und Hyundai i30 1.5 T-GDI 48V Hybrid.
| Modell | Leistung | Verbrauch | Kofferraum | Preis ab |
|---|---|---|---|---|
| Mazda3 e-Skyactiv G 140 | 140 PS | 6,0 l/100 km | 351 l | 29.190 € |
| VW Golf 1.5 eTSI | 150 PS | 5,7 l/100 km | 381 l | 30.870 € |
| Ford Focus 1.0 EcoBoost Hybrid | 155 PS | 5,3 l/100 km | 341 l | 29.700 € |
| Hyundai i30 1.5 T-GDI 48V | 160 PS | 5,7 l/100 km | 395 l | 28.750 € |
Im Kriterienvergleich liegt der Mazda3 bei der Preis-Leistung auf ähnlichem Niveau, setzt bei Design und Fertigungsqualität jedoch besondere Akzente. Der Verbrauch ist moderat, die Connectivity vollständig, das Kofferraumvolumen solide. Gegenüber dem Golf hält er in Material und Fahrerlebnis mit, der Ford punktet beim Verbrauch, der Hyundai bei Flexibilität.
Vorteile & Nachteile auf einen Blick
Vorteile & Nachteile auf einen Blick
Vorteile
- Stilvolles, hochwertiges Design in- und außen
- Effizienz durch Mildhybrid-System, leises Fahrverhalten
Nachteile
- Fond eingeschränkt für große Insassen
- Kofferraumdurchschnitt im Klassenvergleich
Checkliste für die Praxis
- Wertige Innenraummaterialien und intuitive Bedienung prüfen
- Hybrid-System im Stadtverkehr testen
- Platzverhältnisse im Fond persönlich bewerten
- Konnektivitätsfunktionen (CarPlay/Android Auto) ausprobieren

Weiterführende Informationen
Offizielle Messdaten, Konfiguration und Leasingangebote finden sich auf mazda.de. Unabhängige Testergebnisse bieten ADAC (adac.de) und autoscout24.de. Wer Hintergrundanalysen zu Mildhybrid-Systemen sucht, profitiert von Fachportalen wie Quantumotor. Zudem lohnt der Blick auf Wikipedia für Details zur Kompaktklasse.
Zielgruppen im Blick
Perspektive für 20–40 Jahre
Junge Berufseinsteiger und Paare finden im Mazda3 einen trendbewussten Kompakten mit innovativer Hybridtechnik, moderner Konnektivität und sportlicher Optik. Die Bedienung ist intuitiv, das Design unterstreicht einen aktiven Lebensstil. Preis und Ausstattung überzeugen im Leasing.
Perspektive für 40–60 Jahre
Technikaffine Familien und Vielnutzer schätzen Robustheit, Komfort und die sechs Jahre Garantie. Die effiziente Motorisierung hält die Folgekosten moderat. Moderne Assistenzsysteme erhöhen die Sicherheit, etwa im Pendelverkehr oder auf Urlaubsfahrten.
Perspektive ab 60
Best Ager, die Wert auf stilsicheren Auftritt und ergonomische Bedienkonzepte legen, profitieren von leichtgängiger Lenkung, solider Materialqualität und umfassender Serienausstattung. Wartungsarme Technik und Übersichtlichkeit unterstützen das entspannte Fahren.
„Mazda bleibt mit dem Mazda3 dem eigenen Anspruch treu: Fahrfreude, Design und Effizienz auf höchstem Niveau.“
Quantumotor Redaktion
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